BMW i7 (2027)


Artikel von Tobias Selerit

Der 2022 eingeführte BMW i7 war bereits ein Meisterwerk der Luxusklasse. Wie lässt sich das noch verbessern?

Im Vergleich zum ursprünglichen i7 sieht das 2027er-Modell innen und außen deutlich anders aus. Es war kein typisches, mildes Facelift.

Das 112-kWh-Batteriepaket mit neuer Zelltechnologie steigerte die Effizienz so weit, dass die Reichweite um rund 20 % erhöht werden konnte. Das ist eine deutliche Verbesserung. Gleichzeitig wurde die maximale Ladeleistung ebenfalls um 20 % auf 250 kW erhöht.

Die Basisversion erhielt einen Allradantrieb serienmäßig.

Es wurde eine neue Armaturenbrett-Architektur eingeführt, dominiert von einem schmalen Display, das sich an der Basis der Windschutzscheibe von Säule zu Säule entlangzieht. Außerdem erhielt der Wagen serienmäßig ein Frontbeifahrer-Display, was die Idee unterstreicht, dass der i7 ebenso sehr für das gemeinsame Erlebnis wie für das Fahren an sich konzipiert ist.

Das schmale Panoramadisplay ersetzt das traditionelle Instrumentencluster durch etwas Atmosphärischeres und Integriertes und legt den Schwerpunkt auf eine dezente Informationsvermittlung.

Der i7 wurde zudem mit einem KI-gestützten Assistenten ausgestattet.

Das Fahrzeug ermöglicht freihändiges Fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h in zahlreichen europäischen Ländern.

Dann ist da noch der neue Ceremonial Light Carpet. Das ist nicht nur dekorative Beleuchtung – es handelt sich um ein hochkomplexes System mit fast 200.000 integrierten LED-Pixeln in den Einstiegsleisten, das beim Ein- und Aussteigen dynamische Muster auf den Boden projiziert.

Es ist theatralisch, ja – aber auch sinnbildlich für BMWs Ansatz von Luxus: Ingenieurspräzision mit emotionaler Wirkung zu verbinden.

BMW i7 202750 xDrive60 xDriveM70 xDrive
Antriebsart4WD4WD4WD
0–100 km/h5,5 s4,8 s3,8 s
Maximale Leistung335 kW400 kW500 kW
Hinterer Motor230 kW230 kW360 kW
Vorderer Motor190 kW190 kW190 kW