2027 Audi A6 L Limousine (nicht Sportback)
Artikel von Tobias Selerit
Der A6 L e-tron zeigt, wie unterschiedlich Audi den Markt in China im Vergleich zum Rest der Welt angeht. Während Kunden weltweit den elektrischen A6 in der Version mit kurzem Radstand sowie als Sportback-Heckklappe oder mit Avant-Karosserie erhalten, bekommen chinesische Käufer ausschließlich eine Limousine mit langem Radstand.


Der A6 L e-tron wird vom Joint Venture Audi-FAW gebaut, bei dem FAW mit 60% die Mehrheitsbeteiligung hält und Volkswagen 40% besitzt. Neben der Partnerschaft mit FAW produziert Audi in China auch zusammen mit SAIC (ein 50:50-Joint-Venture zwischen SAIC und Volkswagen). In Partnerschaft mit SAIC werden die Fahrzeuge unter der separaten Marke „AUDI“ (in Großbuchstaben geschrieben) produziert.

Der Radstand des A6 L e-tron ist um 132 mm länger, was mehr Beinfreiheit für die Fondpassagiere bietet und den Einbau einer um 7% größeren Batterie ermöglichte.

Der A6 L nutzt Huaweis intelligente Fahrtechnologie, die Daten von 32 Sensoren kombiniert, darunter Lidars, Radare, Kameras und weitere Geräte.

Lidar nutzt Laserpulse, um Entfernungen zu messen und eine detaillierte dreidimensionale Darstellung der Umgebung zu erstellen, während Radar auf Radiowellen setzt, um Position und Geschwindigkeit nahegelegener Objekte zu bestimmen. Zusammen mit Kameras und zusätzlichen Sensoren verschafft das System dem Fahrzeug ein umfassendes Verständnis seiner Umgebung und unterstützt fortschrittliche Fahrerassistenzfunktionen.
Das Augmented-Reality-Head-up-Display vermittelt dem Fahrer den Eindruck, dass projizierte Informationen und Elemente bis zu 200 m voraus schweben und direkt mit Elementen in der realen Umgebung interagieren.


Die Audi A6 L Quattro-Version hat eine Gesamtleistung von 405 kW über zwei Motoren und beschleunigt in 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

